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PreZero Arena: Hier ist die TSG 1899 Hoffenheim zuhause

Stadion Guide PreZero Arena TSG 1899 HoffenheimDie TSG 1899 Hoffenheim war jahrelang in der sogenannten Rhein Neckar Arena zuhause. Das Stadion ist noch immer vorhanden, lediglich der Name wurde jüngst erst in die PreZero Arena umgewandelt. Der Grundstein für die heutige Arena wurde dabei bereits im Jahre 2007, offiziell eröffnet wurde das Stadion nur 22 Monate später.

Innerhalb kürzester Zeit hat 1899 Hoffenheim hier also eine attraktive Heimat erhalten, die sich auch mehr als zehn Jahre später noch immer sehen lassen kann. Was genau die Arena auszeichnet und was Fans sonst noch über das Hoffenheim Stadion wissen müssen, zeigen wir im Folgenden.

PreZero Arena Übersicht

NamePreZero Arena
Früherer NameWirsol Rhein-Neckar-Arena, Rhein-Neckar-Arena
AdresseDietmar-Hopp-Straße 1, 74889 Sinsheim
Fassungsvermögen30.150 Zuschauer
BesitzerTSG 1899 Hoffenheim Fußball-Besitzgesellschaft mbH & Co. KG
ZweckFußballstadion
Baujahr2007 – 2009
Eröffnung24. Januar 2009
Internetadressehttps://achtzehn99.de/
Heimstadion vonTSG 1899 Hoffenheim
Parkenrund 2.500 Parkplätze für PKW am Stadion, P&R
StadionführungJa
Anfahrt/AnreiseBahn, Fahrrad, PKW, Bus

Fakten zur Arena in Hoffenheim: Alles Wissenswerte zum Stadion

Die PreZero Arena ist zwar das Heimatstadion der TSG 1899 Hoffenheim, befindet sich allerdings nicht im gleichnamigen Sinsheimer Stadtteil, sondern in der sogenannten Gemarkung der Kernstadt von Sinsheim. Anders gesagt: Das Stadion von Hoffenheim liegt eigentlich in Sinsheim. Und das ist nicht der einzige interessante Fakt, der sich zu diesem Stadion erwähnen lässt:

  • Am 25. Mai 2007 erfolgte der erste Spatenstich beim Bau der heutigen PreZero Arena.
  • Innerhalb von 22 Monaten wurde das Stadion komplett errichtet, eröffnet wurde es offiziell am 24. Januar 2009.
  • Hoffenheim setzte ich im Eröffnungsspiel mit 6:2 gegen eine Rhein-Neckar-Auswahl durch.
  • Gut 60 Millionen Euro Kosten hat der Bau der Arena verursacht.
  • Platz bietet das Stadion in Sinsheim für 30.150 Zuschauer, davon sind mehr als 6.700 Stehplätze.
  • Gestemmt hat den Bau der Arena vor allem Mäzen Dietmar Hopp, gleichzeitig waren aber auch verschiedene Unternehmen aus der Region beteiligt.

Anreise und Parkplätze: So sieht es um die PreZero Arena aus

Parkplatz FussballerDie TSG aus Hoffenheim hat beim Stadionbau bewusst darauf geachtet, für alle Besucher eine möglichst leichte und unkomplizierte Anreise ermöglichen zu können. Grundsätzlich ist diese sowohl mit der Bahn, dem Bus oder dem Auto möglich. Wer zum Beispiel mit der S-Bahn anreist, findet ihr der Haltestelle „Sinsheim-Museum/Arena“ die richtige Endstation. Von hier lässt sich die Pre Zero Arena nach rund einem Kilometer Fußmarsch erreichen. Alternativ können die Gäste auch am Hauptbahnhof aussteigen, wo speziell Pendlerbusse für die Anfahrt zum Stadion zur Verfügung gestellt werden.

Wer sich lieber für die Anreise mit dem eigenen Auto entscheidet, erreicht das Stadion über die Bundesautobahn 6. Hier wurde die neu gebaute Anschlussstelle Sinsheim-Süd errichtet, die gleichzeitig auch als Abfahrt für das Stadion gilt. 2.500 Parkplätze sind direkt am Stadion für die Zuschauer errichtet worden, zusätzlich können Park&Ride-Möglichkeiten in der Nähe der Arena in Anspruch genommen werden. Zu empfehlen ist die Anreise bequem ohne parken aber mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Stadionplan PreZero Arena: Wo sind Gästeblock, Fankurve & Co?

PreZero Arena Stadionplan TSG 1899 Hoffenheim

Die VIP-Logen und Business-Seats in der PreZero Arena sind im Plan der Arena auf der Westtribüne zu finden. Diese wird oftmals auch als Haupttribüne bezeichnet und bringt keine Tickets in den freien Verkauf ein. Diese Plätze sind also ausschließlich für Logen-Gäste oder ähnliche Besucher gedacht. Genau gegenüber finden sich Tickets für den freien Verkauf in den Blöcken I, J, K, L, M und N. Hierbei handelt es sich grundsätzlich um die Blöcke mit den teuersten Tickets im Stadion Hoffenheim. Im Block M etwa ist eine Karte für rund 44 Euro zu haben, im äußeren Block N werden noch immer 38 Euro fällig.

Billiger sind die Plätze hinter dem Tor. Der Gästeblock befindet sich in den Bereichen G1, G2, H1 und H2. Die G-Blöcke sind hier Stehplätze, die H-Blöcke Sitzplätze. Direkt neben dem Gästeblock sind hinter dem Tor die Blöcke B bis F zu finden. Hier lässt sich eine Karte für rund 28 Euro erwerben. Auf der gegenüberliegenden Seite sind hinter dem Tor die TSG-Fans angesiedelt. Die Blöcke S1 und S2 sind die Fankurve der Sinsheimer und ausschließlich als Stehplätze verfügbar. Umrundet wird die Fankurve von den Blöcken R und T, wo Plätze für rund 22 Euro zu bekommen sind. In den Blöcken U und V findet sich der Familienblock.

Es können Ermäßigungen in Anspruch genommen werden. Rentner, Schüler, Studenten, Auszubildende oder Schwerbehinderte können so günstigere Tickets erwerben. Kinder bis einschließlich drei Jahren haben freien Eintritt in das Stadion, allerdings keinen Anspruch auf einen Sitzplatz.

Geschichte und Architektur: In Rekordzeit fertiggestellt

Großprojekte verschlingen in der Bauphase nicht selten Jahre – man denke nur an den Berliner Flughafen. In Hoffenheim allerdings hat man den Bau der eigenen Arena deutlich schneller realisieren können. Am 25. Mai 2007 wurde der erste Spatenstich gesetzt, am 24. Januar 2009 wurde bereits das Eröffnungsspiel gespielt. In weniger als 22 Monaten wurde das Stadion also komplett errichtet, geplant und begleitet wurde der Bau vom agn Niederberghause & Partner. Kurios: Eigentlich hätte das Stadion in Heidelberg bzw. Eppelheim errichtet werden sollen. Nach einem Streit mit der Stadt über die Umweltbelastungen des Stadions verabschiedete man sich allerdings von dieser Idee.

Eigentümerin des Stadions ist nicht direkt der Verein TSG 1899 Hoffenheim. Stattdessen sind das Stadion, das Trainingszentrum und die Geschäftsstelle in Zuzenhausen in Besitz der TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Besitzgesellschaft mbH & Co. KG. Hierbei handelt es sich wiederum um eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der DH-Holding Verwaltungs GmbH.

TSG 1899 Hoffenheim: Das ist der Hausherr

Die PreZero Arena ist die Heimat der TSG 1899 Hoffenheim, mit vollem Namen eigentlich Turn- und Sportgemeinschaft Hoffenheim 1899 e.V. Bei den Hoffenheimern handelt es sich durchaus um einen besonderen Verein, der innerhalb der letzten Jahre aus dem Amateur-Bereich zielstrebig in den Profi-Bereich marschieren konnte – und sich hier festgesetzt hat. Darüber hinaus hält Mäzen Dietmar Hopp ganze 96 Prozent der Anteile, während der e.V. selber nur rund vier Prozent der Anteile besitzt.

Seit der Saison 2008/09 sind die Hoffenheimer ununterbrochen in der 1. Bundesliga vertreten, seit dem wurden überwiegend Platzierungen im einstelligen Tabellenbereich verbucht. Sehr erfreulich für den Club ist dabei zudem die Tatsache, dass nahezu in allen Bundesliga-Jahren ein Schnitt von mehr als 27.000 Zuschauern nachgewiesen werden kann. Zudem sind die Anhänger in mehr als 100 Fanclubs organisiert.

Auch für die ganz kleinen Besucher hält die TSG an jedem Spieltag im Stadion einige Annehmlichkeiten bereit. Speziell das Maskottchen „Hoffi“, ein Elch, sorgt immer wieder für lachende Gesichter bei den Jüngsten.

Bedeutende Sportereignisse in der PreZero Arena

Die PreZero Arena wird als reines Fußballstadion genutzt. Für die größte Begeisterung sorgt natürlich der Hausherr persönlich, die TSG 1899 Hoffenheim. Darüber hinaus durfte sich der Rasen im Stadion aber auch schon über internationale Gäste freuen. Die deutsche Nationalmannschaft der Frauen war hier zum Beispiel im Jahre 2009 zu Gast, gleichzeitig wurde hier auch die Frauen-WM 2011 ausgespielt. Die Herren-Nationalmannschaft kickte hier ebenfalls und gewann ihre beiden Spiele in der PreZero Arena.

Kurios: 2009 spielte die SpVgg Neckarelz als Verbandsligist in der Hoffenheimer Arena gegen den FC Bayern München in der ersten Runde im DFB-Pokal. Die Amateur-Kicker sorgten damals für ein ausverkauftes Haus, verloren gegen den Rekordmeister allerdings mit 1:3.

Fazit zur PreZero Arena: Schick und übersichtlich

An jedem Heim-Spieltag der Hoffenheimer finden rund 30.000 Zuschauer ihren Weg in die PreZero Arena. Damit die Zuschauer entspannt zum Stadion und auch wieder nach Hause kommen, werden Pendelbusse angeboten, zusätzlich lässt sich die Arena leicht mit dem eigenen PKW erreichen. Besonders positiv fallen die recht günstigen Preise im Familienblock auf, wo Kinder schon ab neun Euro mit dabei sein können. Kinder unter drei Jahren können den Bundesliga-Fußball in Sinsheim sogar ganz ohne Eintritt genießen.

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