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Stadion An der Alten Försterei: Erstmalig erstklassig

Stadion Guide Alte Foersterei Union BerlinIm Südosten der Hauptstadt befindet sich mit dem Stadion An der alten Försterei im Stadtteil Köpenick ein ganz besonderes Fußballstadion des deutschen Profi-Fußballs. Die Arena versprüht eine Menge Charme, was nicht zuletzt an der beeindruckend langen Tradition liegt. Eröffnet wurde das Stadion bereits im Jahre 1920.

Zusätzlich dazu werden Jahr für Jahr ganz unterschiedliche Veranstaltungen in der Arena durchgeführt, wie zum Beispiel das traditionelle Weihnachtssingen vom 1. FC Union Berlin. Der Hausherr und erstmalige Bundesligist lädt also auf verschiedenen Wegen in seine Heimat und sein Wohnzimmer ein.

Stadion An der Alten Försterei Übersicht

NameStadion An der Alten Försterei
Früherer NameSadowa-(Sport-)Platz
AdresseAn der Wuhlheide 263, 12555 Berlin
Fassungsvermögen22.012 Zuschauer
BesitzerAn der Alten Försterei Stadionbetriebs AG
ZweckFußballstadion
Baujahr1920, mehrere Renovierungen
Eröffnung7. August 1920
Internetadressehttps://www.altefoersterei.berlin/alte-foersterei/ oder https://www.stadion-an-der-alten-foersterei.de/
Heimstadion von1. FC Union Berlin
Parkenwenige Parkplätze am Stadion, Parkhaus Forum Köpenick, P&R-Bahnhof Altglienicke
StadionführungJa
Anfahrt/AnreisePKW, Taxi, Bahn

Fakten zur Alten Försterei in Berlin: Das musst du wissen

Auch abseits des Fußballs tut der 1. FC Union Berlin eine ganze Menge für seine Fans. Dazu gehören verschiedene Veranstaltungen wie ein gemeinsames Schauen von WM-Spielen oder das traditionelle Weihnachtssingen in der Arena. Dennoch handelt es sich bei der Alten Försterei um ein reines Fußballstadion – mit einer enorm beeindruckenden Historie:

  • 1920 wurde das Stadion offiziell eröffnet. Damals war es allerdings nur ein Sportplatz.
  • Anfangs wurde die Spielstätte als Sadowa-Platz bezeichnet, bezugnehmend auf die Nähe zum bis dato gleichnamigen Bahnhof Wuhlheide.
  • Ebenfalls ein geläufiger Name für die Arena war die Bezeichnung „Blumentopp“.
  • Nach mehrmaligen Renovierungsarbeiten finden mittlerweile mehr als 22.000 Zuschauer in der Alten Försterei Platz.
  • Union Berlin veranstaltet hier regelmäßig Events wie das traditionelle Weihnachtssingen.
  • Unterteilt ist das Stadion in insgesamt fünf Sektoren. Gleich vier dieser Sektoren sind ausschließlich für Stehplatz-Besucher gedacht.
  • Da im Stadion von Hertha BSC eine Tartanbahn zu finden ist, ist die Alte Försterei das größte reine Fußballstadion der Hauptstadt.

Anreise und Parkplätze: So kommst Du ins Union Berlin Stadion

Parkplatz FussballerGrundsätzlich lässt sich die Anreise ins Stadion An der Alten Försterei in Berlin als unkompliziert bezeichnen. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Arena zum Beispiel bequem vom Hauptbahnhof erreichbar. Hier wird die S3 Richtung Erkner genutzt, Ausstieg ist dann der Bahnhof Köpenick. Von hier aus sind es rund 15 Minuten Fußmarsch zum Stadion. Alternativ lässt sich das Stadion von Lichtenberg aus mit der S5, S7 oder S75 bis zum Bahnhof Ostkreuz erreichen. Hier kannst du dann ebenfalls in die S3 umsteigen. Wer aus Schönefeld anreist, kann die S45 oder S9 Richtung Spandau/Südkreuz nutzen und am S-Bahnhof Schöneweide aussteigen. Mit der Straßenbahnlinie 60/67 geht es direkt bis zur Arena.

Alternativ kannst du für die Anreise ins Stadion An der Alten Försterei natürlich den eigenen PKW nutzen. Von der Autobahn A10 (Berliner Ring) oder der A100 (Stadtautobahn) geht es dann auf die A113 bis Berlin-Adlershof. Hier einfach dem Straßenverlauf folgen, links auf die Spindlersfelder Straße abbiegen und dann rechts Richtung An der Wuhlheide fahren. Aufgrund der beschränkten Parkplatzsituation ist es allerdings nicht ratsam, mit dem PKW direkt bis zum Stadion zu fahren. Kurios: Union Berlin stellt auf seiner Webseite auch die Möglichkeit der Anreise mit dem Flugzeug zur Verfügung. Dies würde wahlweise über den Flughafen Schönefeld oder den Flughafen Tegel funktionieren, wo dann allerdings in ein Taxi oder öffentliche Verkehrsmittel gestiegen werden muss.

Anders als viele andere Vereine, stellt Union Berlin seinen Besuchern leider keinen Bus-Shuttle für die Anreise zum Stadion zur Verfügung. Von den Bahnstationen und Parkplätzen ist die Arena aber fußläufig erreichbar.

Stadion An der Alten Försterei Stadionplan: Sitzplätze und Blöcke

Stadion an der Alten Foersterei Stadionplan Union Berlin

Das Stadion An der Alten Försterei kann als sehr übersichtlich bezeichnet werden. Hierfür sorgt vor allem die Tatsache, dass lediglich ein Rang im Stadion zu finden ist. Aufgeteilt wird die Arena in fünf unterschiedliche Sektoren. Vier dieser Sektoren sind als reine Stehplätze vorzufinden, lediglich in Sektor 1 sind Sitzplätze vorhanden. Dieser Sektor wird auch als Haupttribüne bezeichnet und bietet zum Beispiel Platz für den Logenbereich im Stadion. Ebenfalls angesiedelt sind hier zudem die speziellen Sitzplätze für die behinderten Zuschauer.

Ein großer Vorteil für Fans ist die Tatsache, dass der Verein zahlreiche Stadion An der Alten Försterei Stehplätze anbietet, auf jeden Fall. Tickets für Spiele der Köpenicker sind schon ab acht Euro zu bekommen, eine gute Sicht lässt sich überall genießen. Für Kinder oder behinderte Zuschauer werden zudem spezielle Rabatte angeboten.

Geschichte und Architektur: Arena im Brennpunkt

Die Historie der heutigen Arena beginnt mit einem einfachen Sportplatz im Jahre 1920. Zu diesem Zeitpunkt gab es auch den Hausherren – den 1. FC Union Berlin – noch nicht. Bezeichnet wurde die Spielstätte damals als Sadowa-Platz, bis man sich nach und nach zum heutigen Namen „Alte Försterei“ entwickelte. Die Geschichte des Stadions ist vor allem durch den Krieg geprägt, so dass hier zwischen 1939 und 1944 kaum Betrieb herrschte. Glücklicherweise wurde der Sportplatz trotz seiner Nähe zu verschiedenen Flakstellungen nicht zu stark beschädigt. Bereits 1945 konnte hier wieder gespielt werden.

In den Folgejahren wurden zahlreiche Umbau- und Ausbaumaßnahmen durchgeführt.
Die letzte davon im Jahre 2009. Und hier hatten auch die Fans von Union Berlin einen großen Anteil an der Umsetzung. Diese konnten Anteile am Stadion erwerben und halfen so dabei, die notwendige Finanzierung auf die Beine zu stellen. Insgesamt wurden für den gesamten Umbau der Arena gut 17 Millionen Euro investiert.

In naher Zukunft wird Union Berlin auch das Sitzplatz-Angebot in der Arena erhöhen. Derzeit finden sich etwas mehr als 3.600 Sitzplätze im Stadion, die DFL fordert allerdings mindestens 8.000 Sitzplätze. Union spielt mit einer Sondergenehmigung, da der Ausbau in diesem Bereich bereits geplant ist.

1. FC Union Berlin: Willkommen im Oberhaus

Das Wohnzimmer von Union Berlin ist in gewisser Hinsicht älter als der Verein selbst. 1966 wurde der Verein unter seinem heutigen Namen gegründet, wobei die Vorgänger-Vereine bereits im Jahre 1906 entstanden sind. Mit gut 30.000 Mitgliedern ist der Traditionsverein aus Köpenick einer der 20 mitgliederstärksten Sportvereine in Deutschland und zudem natürlich der zweitgrößte Sportverein in Berlin. Jahrelang hatten die Berliner damit zu kämpfen, den Aufstieg in die erste Fußball Bundesliga nicht stemmen zu können. Das hat sich allerdings erstmalig am Ende der Saison 2018/19 geändert.

Obwohl sich die Erfolge der Köpenicker damit also in Grenzen halten, genießt der Verein auch über die Stadtgrenzen hinaus Kultstatus. Als größter Erfolg der jüngeren Vergangenheit kann neben dem Aufstieg in die erste Bundesliga das Erreichen der zweiten Hauptrunde im UEFA-Pokal in der Saison 2001/02 genannt werden.

Bedeutende Sportereignisse im Stadion des 1. FC Union Berlin

Das Wohnzimmer der „Eisernen“ von Union Berlin ist in sportlicher Hinsicht ausschließlich für den Fußballverein reserviert. Andere sportliche Wettkämpfe werden hier nicht ausgetragen. Aufgrund seiner begrenzten Kapazität ist das Stadion allerdings auch etwas zu klein, um zum Beispiel für ein Länderspiel genutzt zu werden.

Weitere Veranstaltungen in der Alten Försterei

Abseits der sportlichen Ereignisse werden zahlreiche weitere Veranstaltungen in der Arena angeboten. Hierzu gehören private Veranstaltungen, aber auch Firmenfeiern, Schulen oder andere Gruppen. Ebenso hat Union selbst mit dem sogenannten „WM-Wohnzimmer“ 2014 dafür gesorgt, dass das Stadion zu weltweiter Bekanntheit gekommen ist. Tausende Deutschland-Fans konnten hier gemeinsam die Spiele in Brasilien verfolgen. Seit 2003 wird zudem jährlich das Weihnachtssingen im Stadion veranstaltet, zudem teilweise mehr als 20.000 Teilnehmer kommen. 2015 hat es die Rock-Gruppe Linkin Park sogar geschafft, 35.000 Zuschauer in die Alte Försterei zu holen.

Fazit zum Stadion An der Alten Försterei: Intensiv und ein echtes Erlebnis

Im Stadion Union Berlin steckt eine beeindruckende Geschichte, die im Prinzip als Spiegelbild der Vereinshistorie bezeichnet werden kann. Seit 2009 erstrahlt die Arena in ihrem heutigen Glanz, wobei weitere Ausbauten schon längst geplant sind. Noch immer versprüht die Alte Försterei dabei einen ganz eigenen Charme, der hoffentlich noch lange Zeit beibehalten wird. Für jeden Fußball-Romantiker ist der Besuch hier ein echtes Erlebnis!

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