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Red Bull Arena: Stadion Leipzig

Red Bull Arena in LeipzigDie Red Bull Arena ist das Heimatstadion von RasenBallsport Leipzig, einem Verein der erst 2009 gegründet wurde. Dafür gelang der Aufstieg in die 1. Bundesliga bereits im Jahr 2016. Das Stadion in Leipzig fasst 42.959 Zuschauer und hat im Bau 116 Millionen Euro verschlungen. Da es sich um ein relativ neues Bauwerk handelt, sind Sichtbehinderungen so gut wie ausgeschlossen. Baubeginn war das Jahr 2000. Der erste sportliche Wettbewerb fand im Sommer des Jahres 2004 in der Arena statt. Tatsächlich ist das Stadion in Leipzig sogar als Standort für das Sommermärchen, die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland, ausgewählt worden. Neben Erstligafußball finden dort Konzerte und weitere Sportereignisse statt.

Red Bull Arena Leipzig Übersicht

NameRed Bull Arena
Früherer NameZentralstadion
AdresseAm Sportforum 3, 04105 Leipzig
Fassungsvermögen42.959 Zuschauer
BesitzerRed Bull Arena Besitzgesellschaft mbH
ZweckFußballstadion, Veranstaltungen & Seminare
Baujahr2000 – 2004
Eröffnung17. November 2004
Internetadressehttps://www.arena-leipzig.de/
Heimstadion vonRasenBallsport Leipzig
ParkenCottaweg, Jahnallee oder Park & Ride
StadionführungJa
Anfahrt/AnreiseAuto, Bus, Zug, Straßenbahn & Fahrrad

Fakten und Infos zur Red Bull Arena: Wissenswertes zum Stadion in Leipzig

Jedes Fußballstadion hat seine eigene Geschichte. Dies gilt für die Red Bull Arena in Leipzig natürlich ebenfalls. Ein paar der markantesten Fakten möchten wir nachfolgend aufführen.

  • 42.959 Zuschauer finden in diesem Hexenkessel Platz. Das Leipzig Stadion lässt sich zu 100 % überdachen.
  • Für wichtige Personen, sogenannte VIPs, stehen 18 Logen bereit. Weiterhin gibt es 54 Plätze für Rollstuhlfahrer, 20 für Sehbehinderte, 20 für Hörgeschädigte und nochmals 100 Sitzplätze für Gehbehinderte.
  • Der erste Wettbewerb vor Ort was das Deutsche Turnfest im Jahr 2002. Es fand statt, obwohl die jetzige Red Bull Arena noch im Bau war.
  • Nico Frommer gilt als erster Torschütze. Er versenkte eine Bude im Eröffnungsspiel. Das erste Tor in einem Pflichtspiel erzielte Steven Lewerenz am 6. August 2010.
  • Auswärtsfans orientieren sich im Stadionplan zu den Blöcken 39-42 und 50-53. Auf dem Plan ist es die Zone im Nordwesten.
  • Preise reichen für Kinder in der niedrigsten Kategorie von 5 Euro, bis zur höchsten Kategorie mit den besten und bequemsten Plätzen hin zu 85 Euro für Erwachsene.

Anreise und Parkplatzsituation: Dein Weg zum Stadion in Leipzig

Parkplatz FussballerNahe der Innenstadt, im westlichen Zentrum von Leipzig, liegt die Red Bull Arena. Gleichwohl sind dort die Festwiese und das Sportforum zu finden. Parkplätze finden sich am Cottaweg, der Jahnallee, sowie bei der Arena 1 und 2. Wer direkt über die Autobahn einen dieser Parkplätze ansteuern möchte, sollte rechtzeitig vor Ort sein. Denn die Parkplatzsituation ist durchaus knapp bemessen. Andererseits sind schon auf den Autobahnen weitere Möglichkeiten ausgewiesen. Dazu zählt das an Beliebtheit gewinnende Park & Ride. Dabei wird das Auto auf einem außerhalb liegenden Platz abgestellt. Von dort aus übernehmen die Straßenbahnen den Transport zur Haltestelle Sportforum oder zum Waldplatz.

Je nach Veranstaltung ist es sogar möglich, das Ticket für den Eintritt ebenfalls für die öffentlichen Verkehrsmittel zu verwenden. Gegebenenfalls sind diesbezüglich Infos vom Veranstalter einzuholen. Wenn die Anreise mit der Straßenbahn geplant ist, sind die Linien 3, 7, 8 und 15 für die Beförderung in Richtung Red Bull Arena vorgesehen. Die Linie 4 bringt Zuschauer immerhin bis zur Feuerbachstraße. Wer mit dem Zug anreist, orientiert sich an den Linien 3, 4, 7 und 15, die allesamt über den Bahnhof fahren. Bist du mit der Bahn angekommen, sind es nur noch vier Stationen mit der Straßenbahn bis zum Stadion Leipzig.

Selbst die Anreise mit dem Fahrrad ist möglich. An der Arena Leipzig sind jedoch nur begrenzt Möglichkeiten zum Abstellen des Rades verfügbar.

Stadionplan: Willkommen in der Red Bull Arena

Red Bull Arena Stadionplan

Stadionplan der Red Bull Arena in Leipzig. Quelle: www.arena-leipzig.de

Die teuersten Plätze in der RedBull Arena finden sich zentral zum Spielfeld an der Haupt- und Gegengeraden. Im Sektor A, gelegen an der Ostseite, finden sich zudem die VIP-Logen. Hinter den jeweiligen Toren ist der Zutritt nur in Montur von RB Leipzig bzw. in neutraler Kleidung gestattet. So soll verhindert werden, dass der Eindruck entsteht, die Gästefans wären in der Überzahl. Die Gäste wiederum belegen die Blöcke 39 bis 42 und 40 bis 53. Diese finden sich im sogenannten Gästesektor, welcher sich im Nordwest-Bereich des Stadions befindet. Wer schon einmal vor Ort gewesen ist, stellt schnell fest, dass es auf keinem Platz eine Sichtbehinderung gibt.

Zum Red Bull Arena Stadionplan gehören natürlich ebenso die Ticketpreise. Wer eine der VIP-Logen besetzen möchte, der muss eine Anfrage per Mail schalten. In der Kategorie S finden sich für Kinder bis sechs Jahren Preise ab 5 Euro. Im Alter von 7 bis 14 kostet derselbe Platz bereits 7,50 Euro. Ermässigter Eintritt ist hier mit 10,00 Euro veranschlagt. Und ein erwachsener zahlt 15,00 Euro. Dies alles gilt für Spielkategorie C. Bei Kategorie A+ reichen die Preise von 15,00 bis 25,00 Euro. In der teuersten Ticket-Kategorie 1+ fangen die Preise bei 10 Euro an und enden bei 55 Euro (Spielkategorie C). In Kategorie A-Spielen sind es hingegen 20,00 bis 85,00 Euro.

Inzwischen ist es möglich, die Eintrittskarten im RBL-Online-Ticketshop als Mobile Red Bull Arena Tickets zu beziehen. In diesem Fall ist beim Einlass einfach der QR-Code auf dem Smartphone vorzuzeigen. Hier ist sogar das Bezahlen via PayPal erlaubt.

Geschichte und Architektur: Vom Zentralstadion zur Red Bull Arena

Tatsächlich befand sich schon im Jahr 1867 ein Stadion am Ort der künftigen Red Bull Arena. Es handelte sich um die Spielstätte des TSV 1867 Leipzig. Nazis planten nach dem Olympischen Spielen sogar eine Arena mit einem Fassungsvermögen von 100.000 Zuschauern zu errichten. Obwohl Werner March, der schon den Bau des Olympiastadions in Berlin plante, einen Vorschlag einreichte, kam es nie zur Umsetzung. Stattdessen fand der Beschluss erst 1955 statt. Hier war unlängst vom Zentralstadion die Rede, welches eine offizielle Zuschauermenge von 100.000 Personen aufnehmen konnte. Sowohl der VfB Leipzig, als auch der 1. FC Lokomotive Leipzig trugen hier Spiele aus. Außerdem war es der Austragungsort für Länderspiele der DDR Nationalmannschaft.

Ab dem 1. Juli 2010 konnte schließlich von der Red Bull Arena die Sprache sein. Im Vorfeld der Fußball Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland suchte DFB-Präsident Egidius Braun zumindest eine Spielstätte in den neuen Bundesländern. Um die Voraussetzungen zu erfüllen, entschied sich Leipzig für einen Neubau. Die EMKA Immobilien-Beteiligungs-GmbH erhielt den Zuschlag. Als Architekten sind Glöckner, Körber, Barton, Fahle, die IPL Ingenieurplanung Leichtbau GmbH, Zech Planungs GmbH Leipzig, sowie Wirth+Wirth zu nennen. Die Neueröffnung fand 2004 statt. Baustart war 2000. Die Kostenplanung sah ein Budget von 90 Millionen Euro vor, von denen der Bund 51 Millionen Euro übernahm. Mehrkosten von 26 Millionen Euro kamen oben drauf.

Tatsächlich hat der Stadionbetreiber Michael Kölmel, da der fehlende Erstligafußball keinen lukrativen Betrieb des Stadions in Leipzig ermöglichte, einen Verkauf erwogen. Dieser ist 2005 gescheitert. Die Suche nach Investoren begann. Und dies ist die Geschichte von RB Leipzig.

RB Leipzig: Meilensteine der Leipziger in der Red Bull Arena

RB Leipzig LogoIm Sommer des Jahres 2009 wurde RB Leipzig gegründet. Der Investor hinter dem Team ist ein österreichischer Getränkehersteller namens Red Bull GmbH. Schon Ende 2009 wurde bekannt, dass der Stadionname abgeändert wird. Seit dem 1. Juli 2010 heißt die Spielstätte offiziell Red Bull Arena. Versuche in einer höheren Spielklasse einzusteigen scheiterten. Doch unterhalb der Regionalliga gab es kein Lizenzierungsverfahren. Somit wurden die Mannschaften des SSV Markranstädt übernommen. In der Oberliga entstand der zukünftige Bundesligist RB Leipzig. Doch dieser Name ist offiziell unzulässig, womit der „Umweg“ RasenBallsport Leipzig gewählt wurde. Dieser ging glatt durch das Genehmigungsverfahren.

In der Saison 2009/10 spielte RB Leipzig seine erste Saison in der Süd-Staffel der Oberliga Nordost. 2010/11 spielten die Roten Bullen bereits in der Regionalliga Nord, später Nordost. 2012/13 unternahmen die Leipziger die richtigen Schritte. Erst kam Ralf Rangnick als Sportdirektor zum Zuge. Dieser ersetzte schließlich Peter Pacult als Trainer und stellte Alexander Zorniger an. 2013/14 kam es zum Auftritt in der 3. Liga. Doch dann ging es ganz schnell. 2014/15 folgten die ersten Auftritte in der 2. Bundesliga. Schon 2015/16 fand der Aufstieg ins Oberhaus statt. In der Bundesliga belegten die Bullen in ihren ersten drei Jahren die Plätze drei, sechs und zwei.

Kurz nach der Gründung lief der Verein ohne Wappen auf. Der eingereichte Vorschlag wurde vorerst wegen der Ähnlichkeit zum Konzern-Logo abgelehnt. Eine modifizierte Version, die später nochmals abzuändern war, erfüllte den Anspruch des sächsischen Fußballverbandes.

Bedeutende Sportereignisse im Stadion Leipzig

An diesem Punkt schauen wir bei Leipzig im Stadion weit zurück. Denn schon im Zentralstadion fanden Spiele der Fußballnationalmannschaft der DDR statt. Weiterhin fand das Turn- und Sportfest der DDR von 1954 bis 1987 acht Mal in Leipzig statt. Womit wir uns der Gegenwart annähern. 2002 wurde vor Ort das deutsche Turnfest ausgetragen. Die Fertigstellung des damaligen Stadions wurde mit dem ersten Pflichtspiel am 7. März 2004 vor 28.595 Zuschauern gefeiert. Hier traf der FC Sachsen Leipzig auf die Amateure von Borussia Dortmund. Die offizielle Eröffnung fand jedoch mit einem Turnier statt, zu dem Werder Bremen, der FC Brügge und FK Roter Stern Belgrad eingeladen waren.

Weiterhin wurden in der Arena Leipzig einige Länderspiele der deutschen Fußballnationalmannschaft ausgetragen. Das Ligapokal-Finale fand dort in den Jahren 2005 bis 2007 statt. Und drei Partien des Konföderationen-Pokals im Jahr 2005 stehen ebenso auf der Liste der Veranstaltungen. Deutschland wurde hier Dritter. Im Zuge der WM 2006 spielten unter anderem die Niederlande, Spanien, Frankreich und Argentinien in Leipzig. Die deutsche Fußballnationalmannschaft spielte in der Red Bull Arena unter anderem die WM-Qualifikation 2010 mit einem 4:0 gegen Liechtenstein, sowie die EM Qualifikation 2016 mit einem 2:1 über Georgien. Ohnehin konnten dort alle Spiele von 2004 bis 2018 mit einem Sieg beendet werden.

Eine weitere Partie hat in der Red Bull Arena stattgefunden. 2013 verabschiedete sich Michael Ballack dort mit seiner Partie zwischen einer Weltauswahl vs. Ballack & Friends.

Weitere Veranstaltungen in der Red Bull Arena

Stadion Konzert

Schon im Jahr 2004 gab sich Paul McCartney die Ehre. Der Brite, mit den Beatles bekannt geworden, gab in Leipzig ein Konzert. Er blieb nicht der einzige Musiker vor Ort. So trat Herbert Grönemeyer regelmäßig in den Jahren 2007, 2011 und 2015 auf. Genesis kam 2007 zu Gast. Bon Jovi folgte im Jahr 2008. Auf zwei Veranstaltungen können Depeche Mode (2009 und 2013), AC/DC (2009 und 2016), Udo Lindenberg (2012 und 2016), sowie Coldplay (2012 und 2017) und Helene Fischer (2015 und 2018) zurückblicken.

Damit sind jedoch noch nicht alle Künstler genannt. Mario Barth trat 2011 vor den Zuschauern der RB Arena auf. Und Bruce Spingsteen kam im Jahr 2013 zu Gast. Der bislang größte Kongress im Stadion Leipzig wurde 2006 von den Zeugen Jehovas abgehalten. Außerdem wurde schon 2008 ein Weltrekord aufgestellt. Dafür zeichnete sich der Abschlussgottesdienst zum Deutschen Evangelischen Posaunentag verantwortlich. Denn hier trat das größte Blechbläserensamble der Welt auf. Weitere Veranstaltungen und Seminare sind geplant. Ebenso setzt RB Leipzig seine Spiele in der 1. Bundesliga fort.

Die Europameisterschaft 2024 findet in Deutschland statt. Das Leipziger Stadion gehört zu den zehn Spielstätten, wo der Wettbewerb ausgetragen wird.

Fazit zur Red Bull Arena: Wo die Roten Bullen grasen

Ob als Veranstaltungsort für Konzerte, Comedians oder als Spielort für RB Leipzig oder die Fußball Nationalmannschaft, im Stadion Leipzig ist immer eine gute Stimmung. Heutzutage ist der Red Bull Arena Besitzer ist die Red Bull Arena Besitzgesellschaft mbH und Betreiber die RasenBallsport Leipzig GmbH. Gespielt wird auf einer Fläche von 105 x 68 Metern. Und die erste Renovierung fand bereits ab 2015 statt. Schrittweise sollen weitere Änderungen vorgenommen werden. Die Geschichte des Leipziger Stadions geht also weiter!

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